Ihr kennt das Problem sicher: man ist unterwegs, braucht mal eben Zettel und Stift, um etwas zu notieren... und die Handtasche ist natürlich leer. Also nicht leer leer. Aber einen Zettel und Stift lässt sich in dem Minichaos natürlich nicht finden ;) Mel schafft heute Abhilfe, mit einem super schnell gemachten Sticky Notes Mini!
9 3/8“ <-- dort falten und mit der gefalteten Kante wieder an den Anfang es Falzbrettes anlegen.
Nun erneut falzen bei:
3 ½“
3 7/8“
Den Überstand schneidet ihr ab.
Um das ganze etwas hübscher zu machen, schneidet euch passende Stücke Designpapier zu und beklebt damit euer Leporello Minialbum.
Für den Verschluss stanzt ihr mit der Crop-a-Dile ein Loch und fädelt ein Gummiband hindurch. Dieses fixiert ihr mit einem Eyelet:
Innen bleibt eine kleine Schlaufe für einen kleinen Stift, die äußere Schlaufe dient zum Verschließen. Verknotet die beiden Enden einfach an der entsprechenden Stelle, sodass der Verschluss gut sitzt.
Damit seid ihr auch schon fast fertig! Jetzt braucht ihr nur noch die Haftnotizen einkleben, das Mini zu dekorieren und ab damit in die Tasche :)
Wenn auch ihr es liebt, an euren Werken zu zubbeln und zu ziehen, es kein Detail zu wenig geben kann, dann solltet ihr euch mal unsere Action Wobbles genauer anschauen. Mit denen könnt ihr nämlich im Nu so lustige Wackeleffekte auf euren Karten, Minis etc. erzeugen. Wie einfach das geht, zeigt euch heute Mel in einer kleinen Anleitung. Und da dies in bewegten Bildern heute wirklich schöner anzusehen ist, gibt's am Ende des Beitrags noch ein Video dazu.
So eine Karte mit Wackelelement ist super schnell gemacht. Ihr benötigt dafür lediglich:
Nun kommt der Kniff, der sich nur schwer auf einem Bild festhalten lässt, aber so einfach ist: Schnappt euch einen Action Wobble, zieht die Trägerfolien ab und klebt ihn hinter das Motiv. Anschließend platziert ihr sämtliche Elemente auf der Karte:
Und da ihr das in bewegten Bildern viel besser erkennen könnt, schaut euch den Vorgang einfach in diesem Video an:
Von Mini-Mel gibt es diesen Monat wieder ein Album für euch, gemacht mit dem Juni "Maxikit". Welches Maxikit, fragt ihr euch? So nennen wir die Kombination aus Haupt- und Minikit :) Wenn ihr also auch so richtig in aufeinander abgestimmtem Material schwelgen wollt, dann schnappt euch einfach beide Kits, solange sie noch erhältlich sind. (Ihr könnt euch die Kits mit unseren Abos sichern. Damit verpasst ihr keines!)
Mels Minialbum mit den beiden Kits ist bis auf das Schüttelelement im Cover ein ganz einfaches, das auch für Anfänger geeignet ist. Euch kommt es vielleicht grob bekannt vor? Da irrt ihr euch nicht, denn die Bindung entspricht dem 10-Minuten Minialbum für Karten, welches sich bei euch so großer Beliebtheit erfreut.
Der Clou dieses Albums ist jedoch das Schüttelelement auf dem Cover. Und das sieht komplizierter aus, als es ist, denn Mel hat für das Fenster einfach eine Verpackungsplastik verwendet - Resteverwertung at it's best!
Am Ende des Beitrags findet ihr noch ein Video, wo ihr Mel beim Basteln des Minialbums über die Schulter schauen könnt.
2. Messt die Verpackung von der Die Cut
Packung aus und schneidet mit einem Metalllineal und einem Cutter Messer ein passendes Fenster im Buchdeckel
aus. Beachtet dabei, dass sich die Verpackung zum Deckel hin leicht verkleinert.
3. Bindet die Buchdeckel und den Buchrücken mit
Buchbinderleinen zu einem Cover und bezieht es anschließend mit Designpapier (wie das genau geht, seht ihr in dem Video unten oder in dieser Anleitung).
4. Klebt die Die Cut Verpackung von innen in den
Buchdeckel und füllt sie mit kleinen Teilen zum Schütteln.
5. Beklebt die Innenseiten des Covers mit Patterned
Paper. Denkt vorher noch ggf. an eine schöne Hintergrundgestaltung für den Schüttelteil.
6. Für die Seiten schneidet ihr Patterned Paper
und/oder Cardstock auf 9x10“ zu, welche ihr quer liegend mittig
faltet. Eventuell müsst ihr die Kanten begradigen und nach Bedarf die Ecken abrunden.
7. Zum Einbinden der Seiten umwickelt ihr den
Buchrücken mit Garn und setzt bei jedem zweiten innen liegenden
Faden eine Seite ein. (Ich habe 10 Blatt verwendet = 40 Seiten)
Einen Blick ins fertige Album:
Die gesamte Anleitung könnt ihr euch in diesem Video anschauen:
Am Sonntag ist Muttertag! Wer noch keine Zeit hatte, unsere letzte Inspiration umzusetzen, für den hat Mel euch drei weitere super schnelle Kartenideen vorbereitet, die auch Anfänger und Kinder im Nu basteln können - damit eure Post auch noch rechtzeitig ankommt :)
Archival Ink Black ist das ultimative Allround Stempelkissen und wenn
man bisher aus Kostengründen einen Bogen um die großen farbigen gemacht
hat, gibt's gute Neuigkeiten: die kleinen! Denn seit Kurzem gibt es die beliebten wasserfesten Archival Ink Stempelkissen auch in einer extra handlichen Mini Ausführung - für unterwegs oder den kleinen Geldbeutel. Mel stellt sie euch heute vor:
Stempelkissen sind ja ein Thema, über das man ganze Bücher schreiben könnte... Ich selber nutze meist nur schwarze Stempelkissen und dann am liebsten Archival Ink von Ranger. ABER! Aber jetzt gibt es die farbigen Archivals auch als Minis - die musste ich dann doch mal ausprobieren.
Aussehen:
Beginnen wir mal mit den Oberflächlichkeiten. Auf dem Bild kann man ganz gut sehen, dass die Mini-Kissen etwa 1/4 der regulären Archival Ink Stempelkissen messen.
Wenn man den Deckel abhebt, sieht man direkt die stoffige Struktur des Kissens, darin unterscheiden sich die Minis nicht von den Maxis.
Und wie die großen Stempelkissen lassen sich die Minis auch stapeln - das ist praktisch zum Wegräumen und gefällt mir sehr gut.
Was mir beim ersten Öffnen gleich aufgefallen ist - die Stempelkissen sind satt mit Farbe gefüllt! Wenn also die ersten Abdrücke ein bisschen matschig werden, kann das durchaus daran liegen, dass man einfach etwas zu viel Farbe an den Stempel bekommt. Mir ist das auf jeden Fall so gegangen - vermutlich, weil ich sonst immer x-mal auf einem alten und ziemlich trockenen Kissen herumholze...
Natürlich habe ich die Stempelkissen nicht nur ausgepackt, sondern auch gleich getestet...
...und zwar auf verschiedenen Untergründen.
Mit Archival Ink auf verschiedene Papieren stempeln:
Weißer danipeuss.de Cardstock:
Jeder Cardstock hat so seine eigene Struktur, deshalb ist es wichtig, einfach auszuprobieren, wie sich welche Materialien miteinander verhalten.
Die Abdrücke auf dem danipeuss Cardstock gefallen mir gut. Was absolut positiv ist: die Farben entsprechen ziemlich genau denen der Sticker auf den Verpackungen. Das ist nicht ja immer selbstverständlich. Ich kann natürlich nicht garantieren, dass das bei allen so ist, aber bei den Farben in meiner Combo hat es sich so verhalten, deshalb gehe ich davon aus, dass es auch auf die anderen Farbtöne zutrifft?
Also zumindest, wenn man seine Stempel bedienen kann... *flöt*
Übrigens: Ich selbst reinige meine Stempel fast nie, weil ich ja meistens mit schwarz arbeite. Solltet Ihr das auch so handhaben, ist es sinnvoll, den Stempel auch VOR dem ersten Benutzen mit farbigen Kissen einmal sauber zu machen.
Man kann Stempel wunderbar unter dem Wasserhahn säubern. Aber wenn man keine Lust hat, ständig seinen Arbeitsplatz zu verlassen, ist ein Stempelreiniger schon ganz schön praktisch.
Transparentpapier (Vellum):
Das Stempeln auf dem Vellum war dann im ersten Durchgang mäßig erfolgreich!
Die Farben sind beim Trocknen leider unschön ausgeblutet. Wobei die Intensität bei den verschiedenen Farbtönen durchaus unterschiedlich war. Um das zu verhindern, kann man den Stempelabdruck direkt nach dem Aufstempeln mit einem Embossingfön erhitzen, wie auf dem Bild links zu sehen.
Fotopapier:
Vor einiger Zeit habe ich mal einen Beitrag zum Thema Stempeln auf Fotos gemacht. Da war Archival Ink mein absoluter Favorit, entsprechend hat es mich natürlich interessiert, ob das mit den farbigen Kissen auch so gut geht. Und was soll ich sagen...
...es funktioniert großartig!! Die Abdrücke werden ganz klar und die Farben leuchten richtig. Allerdings rutschen Stempel, wenn die Farbe noch feucht ist, auf dem glatten Fotopapier leicht weg, deshalb ist es sinnvoll, hierfür eine Stempelhilfe zu benutzen, zum Beispiel die Precision Press oder die Tim Holtz Stamping Platform.
Feine Linien und Flächen:
Also auf drei von vier Untergründen haben die Stempelkissen schonmal einwandfrei funktioniert. Was für Stempelfarben aber durchaus noch eine Herausforderung sein kann,
sind flächige oder besonders feine Abdrücke.
Aber auch hier klappt das Stempeln mit den Archival Inks wirklich gut.
Fazit:
Die farbigen Archival Inks sind vielseitig nutzbare Stempelkissen. Mit den Minis hat Ranger eine gute Möglichkeit geschaffen für Leute, die wenig farbig stempeln oder erstmal probieren oder nicht so viel Geld ausgeben möchten. Mich jedenfalls haben die kleinen Dinger wirklich überzeugt (nicht nur, weil es "Minis" sind...).