Dienstag, Mai 21, 2013
Material der Woche - Kork
Unser Material der Woche ist dieses Mal Kork. Ein schön natürliches Material, das sich aufgrund seiner Dicke wunderbar verarbeiten lässt. Schaut her, was man alles damit machen kann:
Kork könnt ihr ohne große Probleme zum Stanzen nutzen: Sei es mit einer Handstanze oder einer Stanzplatte für Big Shot, Cuttlebug & Co. - er stanzt sich so leicht wie Butter. Auf den Layouts von Tangerine, svenja, fetzi und Ulrike seht ihr solche Ausstanzungen.
Woran denken wir bei Kork zwangsläufig? An ein Memoboard! Hier ein tolles Beispiel von Heidi. Toll wirken auch Minibooks aus Kork. Das Kork-Cover macht unheimlich was her und schützt das Album zusätzlich noch. Dazu passt auch prima Stoff: hier bei janalena tragen die vielen verschiedenen natürlich wirkenden Materialien wie der Baumwollstoff, die Schnur und die Holz-Sticker zum stimmigen Gesamtergebnis bei.
Auch vickys Wahl ist beim Material für ihr Mini auf Kork gefallen. Bei den dicken Korkplatten braucht sie nicht einmal Graupappe zur Stabilisierung. Ein absoluter Hingucker! Zum Schluss zeigt uns fetzi, dass man Kork auch für Karten wunderbar nutzen kann.
Ja, und wer uns noch mehr Inspiration zum Thema Kork zeigen möchte: immer her damit. Zeigt eure Werke im Forum oder hier als Kommentar, egal ob "echter" Kork oder Papier mit Kork-Design...
Montag, Mai 20, 2013
Mixed Media Montag - Was tun bei Kreativitätslosigkeit?
Den heutigen Mixed Media Montag gestaltet Trudi mit einer inspirierenden Anleitung:
Es gibt Zeiten, da ist einfach Flaute in meiner rechten Hirnhälfte. Dann passiert auch in meinen Art Journals nicht viel. Es läuft einfach nicht. Ja, das kommt vor, und wer kennt das nicht?
Für mich hat sich gezeigt, dass es total wichtig ist, trotzdem etwas zu machen. Denn wenn ich wirklich gar nichts mehr mache, wird der Wiedereinstieg immer schwieriger und schwieriger, und irgendwann kommt dann der Punkt, an dem ich das Gefühl habe, ich könne gar nicht mehr kreativ sein. Die Hauptsache bei so einer Flaute ist also, dass die rechte Hirnhälfte sich nicht ganz auf die faule Haut legt und ein bißchen in Bewegung gehalten wird.
Aber - was soll ich denn bloß machen, wenn so gar keine Ideen sprudeln?
Ganz einfach: Ich bereite Hintergründe im Art Journal vor. Einfach drauf los, ein bisschen Farbe und alles, was gerade so auf meinem Scraptisch herumliegt, und rein ins Journal. Und wenn dann die Kreativität wieder anklopft, kann ich einfach loslegen und eine der vorbereiteten Seiten ausgestalten. Und wenn mir die Seiten dann gar nicht mehr gefallen - einfach Gesso drüber und neu anfangen.
Ich habe euch heute ein Beispiel mitgebracht, wie so ein Prozess bei mir aussehen kann.
Als erstes habe ich hier ein paar Schnipsel, die auf meinem Tisch herumlagen (Reste vom Juni-Kit und ein Stückchen Washi), mit Gel Medium auf meine leere Seite geklebt. Dabei habe ich versucht, nicht groß drüber nachzudenken, wie ich diese anordne, sondern einfach gemacht.
Das ganze habe ich dann mit Gesso eingepinselt und, nachdem das Gesso trocken war, Aquarellfarben eingesetzt. Zuerst blau, mit viiieeel Wasser, am oberen Rand verteilt und das Buch aufrecht gestellt, so daß die Farbe von oben nach unten laufen konnte. Auf der linken Seite habe ich die blaue Farbe mit dem Pinsel noch etwas verstrichen.
Dann mit dem Embossingfön getrocknet (ja, auch ich bin ungeduldig ) und das ganze nochmal mit gelber Farbe am unteren Rand. Zur Auflockerung habe ich noch etwas rote Farbe mit dem sehr nassen Pinsel aufgenommen und links unten aufgekleckst, indem ich auf den Pinsel geklopft habe.
In der Zwischenzeit noch schnell das kleine Mädchen ("Emma aaauuuchhh! Pinsel malen!") mit ihrem Handwerkszeug ausgerüstet
Und dann, solange gelb und rot noch relativ nass waren, einmal mit der Küchenrolle über die Seite gerollt, so daß ein Teil der nassen Farbe vom Küchenpapier aufgenommen wurde.
Als vorerst letzten Schritt habe ich, passend zum letzten Material der Woche, einen Prägefolder ausgekramt und ein wenig zweckentfremdet. Zum Stempeln nämlich.
Zuerst habe ich mir die Seite vorgenommen, auf der das Motiv erhaben ist:
Dann musste ich natürlich auch noch die Negativ-Seite ausprobieren:
So, ich denke, jetzt ist es genug. Mein Hintergrund ist für's erste fertig.
Hier seht ihr noch ein paar weitere Beispiele, die auf diese oder ähnliche Art in der letzten Zeit entstanden sind. Der Ablauf (Sachen aufkleben, Gesso, Farbe, Stempel oder ähnliches) ist bei mir meistens so, wie ich ihn oben beschrieben habe. So muss ich nicht viel nachdenken, und das tut der Frau Kreativität einfach gut. Die kann dann in ihrer Hirnhälfte wieder so richtig in Schwung kommen, so ohne störendes Denken von der anderen Hälfte ;)
Es gibt Zeiten, da ist einfach Flaute in meiner rechten Hirnhälfte. Dann passiert auch in meinen Art Journals nicht viel. Es läuft einfach nicht. Ja, das kommt vor, und wer kennt das nicht?
Für mich hat sich gezeigt, dass es total wichtig ist, trotzdem etwas zu machen. Denn wenn ich wirklich gar nichts mehr mache, wird der Wiedereinstieg immer schwieriger und schwieriger, und irgendwann kommt dann der Punkt, an dem ich das Gefühl habe, ich könne gar nicht mehr kreativ sein. Die Hauptsache bei so einer Flaute ist also, dass die rechte Hirnhälfte sich nicht ganz auf die faule Haut legt und ein bißchen in Bewegung gehalten wird.
Aber - was soll ich denn bloß machen, wenn so gar keine Ideen sprudeln?
Ganz einfach: Ich bereite Hintergründe im Art Journal vor. Einfach drauf los, ein bisschen Farbe und alles, was gerade so auf meinem Scraptisch herumliegt, und rein ins Journal. Und wenn dann die Kreativität wieder anklopft, kann ich einfach loslegen und eine der vorbereiteten Seiten ausgestalten. Und wenn mir die Seiten dann gar nicht mehr gefallen - einfach Gesso drüber und neu anfangen.
Ich habe euch heute ein Beispiel mitgebracht, wie so ein Prozess bei mir aussehen kann.
Als erstes habe ich hier ein paar Schnipsel, die auf meinem Tisch herumlagen (Reste vom Juni-Kit und ein Stückchen Washi), mit Gel Medium auf meine leere Seite geklebt. Dabei habe ich versucht, nicht groß drüber nachzudenken, wie ich diese anordne, sondern einfach gemacht.
Das ganze habe ich dann mit Gesso eingepinselt und, nachdem das Gesso trocken war, Aquarellfarben eingesetzt. Zuerst blau, mit viiieeel Wasser, am oberen Rand verteilt und das Buch aufrecht gestellt, so daß die Farbe von oben nach unten laufen konnte. Auf der linken Seite habe ich die blaue Farbe mit dem Pinsel noch etwas verstrichen.
Dann mit dem Embossingfön getrocknet (ja, auch ich bin ungeduldig ) und das ganze nochmal mit gelber Farbe am unteren Rand. Zur Auflockerung habe ich noch etwas rote Farbe mit dem sehr nassen Pinsel aufgenommen und links unten aufgekleckst, indem ich auf den Pinsel geklopft habe.
In der Zwischenzeit noch schnell das kleine Mädchen ("Emma aaauuuchhh! Pinsel malen!") mit ihrem Handwerkszeug ausgerüstet
Und dann, solange gelb und rot noch relativ nass waren, einmal mit der Küchenrolle über die Seite gerollt, so daß ein Teil der nassen Farbe vom Küchenpapier aufgenommen wurde.
Als vorerst letzten Schritt habe ich, passend zum letzten Material der Woche, einen Prägefolder ausgekramt und ein wenig zweckentfremdet. Zum Stempeln nämlich.
Zuerst habe ich mir die Seite vorgenommen, auf der das Motiv erhaben ist:
Dann musste ich natürlich auch noch die Negativ-Seite ausprobieren:
So, ich denke, jetzt ist es genug. Mein Hintergrund ist für's erste fertig.
Hier seht ihr noch ein paar weitere Beispiele, die auf diese oder ähnliche Art in der letzten Zeit entstanden sind. Der Ablauf (Sachen aufkleben, Gesso, Farbe, Stempel oder ähnliches) ist bei mir meistens so, wie ich ihn oben beschrieben habe. So muss ich nicht viel nachdenken, und das tut der Frau Kreativität einfach gut. Die kann dann in ihrer Hirnhälfte wieder so richtig in Schwung kommen, so ohne störendes Denken von der anderen Hälfte ;)
Freitag, Mai 17, 2013
Projekt Ich - Top 5...
Heute wollen wir uns bei Projekt Ich unseren Vorlieben widmen, unseren "Top 5...". Auch hier seid ihr wieder völlig frei in eurer Interpretation und Umsetzung. Egal ob Lieblingsserien, -bücher, -getränke, -Scrapbooksachen oder -Sprüche, alles können eure "Top 5" sein. Die Liste könnte man endlos weiter führen. Entscheidet einfach, was für euch persönlich am besten passt.
Der Vorteil an diesen "Top 5" Varianten ist: Man kann sie in bestimmten Abständen wiederholen und sehen, ob die Dinge gleich geblieben sind oder ob sie sich verändert haben. Über Monate oder Jahre hinweg ist das sicherlich sehr interessant.
Und hier sind die Umsetzungen des dp-Teams mit ihren "Top 5...":
Jazzica
Ich habe das Thema "monothematisch" umgesetzt und meine aktuellen 5 Lieblings-Apps auf einem Layout festgehalten:Material: Reste aus dem Mai-Kit + Alpha aus dem Februar-Kit + Cosmo Cricket Tiny Type Stickers
stamping high D
Ich habe mir überlegt, was ich denn unbedingt bräuchte, wenn ich auf eine einsame Insel fahren würde... Meine TOP 5 dazu sind ganz spontan aus dem Bauch gekommen, deshalb hab ich auch ein Datum dazu geschrieben - damit ich es auch nochmal ändern könnte... :)Auf der Seite hab ich hauptsächlich mit Acrylfarben gearbeitet. Inspiriert haben mich die schönen großen Zahlenstempel von Tim Holtz - die passten doch einfach zu gut!
Mittwoch, Mai 15, 2013
Tutorial - Resistpapiere einfärben mit Gelatos
Heute zeigt uns Anke Schritt für Schritt, wie wir Resistpapiere mit Gelatos einfärben können und wie ihr diese Technik auch ohne spezielles Papier umsetzen könnt (für ganz Eilige ;) ):
Ich habe auf diesem Layout ein Blatt Resistpapier verwendet, dass ich mal nicht mit Farbspray, sondern mit Gelatos eingefärbt habe. Auf die Idee kam ich durch einen Workshop. Wie das funktioniert möchte ich kurz beschreiben. Resistpapiere sind Papiere, die Stellenweise beschichtet sind und dort keine Farbe annehmen. Ihr findet sie im Shop z.B. hier und hier.
Ich habe mir Gelatos in Blau- und Minttönen ausgesucht.
und weißes Resist-Papier mit Chevron-Muster. Das, was im Foto glänzt, ist die Resist-Beschichtung.
Mit den Gelatos habe ich nun das ganze Blatt bekritzelt.
Anschließend wird die Farbe mit einem Pinsel und Wasser vermalt.
Dann mit Küchenpapier abtupfen.
Wenn das Ergebnis zu hell ist (durch das Wasser geht etwas Farbintensität verloren), kann man den Vorgang wiederholen.
Also nochmals Gelatos auftragen und vermalen.
und wieder abtupfen.
So sieht das fertige Blatt aus. Trocknen lassen und dann kann es verarbeitet werden.
Man kann den Resist-Effekt aber auch selbst herstellen, nämlich durch Embossing.
Man benötigt hierfür:
- Stempel nach Wahl,
- Embossing-Stempelkissen
- und Embossingpulver klar oder weiß.
Stempel mit Embossing-Stempelkissen betupfen und stempeln.
Embossingpulver über den Stempelabdruck streuen und Überschuss abschütten.
Mit dem Heißluftföhn das Pulver schmelzen.
So sieht die Resist-Schicht aus.

Der Rest ist wie oben beschrieben:
Gelatos auftragen,
vermalen,
bei Bedarf wiederholen.
Fertig!
Vielen Dank für die tolle Anleitung, Anke! Viel Spaß beim Nachmachen :)
Dienstag, Mai 14, 2013
Material der Woche - Embossing-Folder
Diese Woche bringen wir beim Material der Woche mit Embossing-Foldern Textur auf unsere Scrap-Projekte. In erster Linie dienen die Prägeplatten dazu, Struktur zu erzeugen. Einfacher Cardstock kann damit geprägt schnell und einfach gemustertes Papier ersetzen, z.B. als schönen Kartenhintergrund wie bei Akina und Harlekin oder dem Album und der Ringschachtel von Jazzica.
Die durch das Prägen mit Hilfe von Big Shot, Cuttlebug & Co. entstehenden Erhebungen und Senkungen lassen sich aber auch prima mit Stempelkissen, Schwämmchen (z.B. Ink Blending Tool) oder verdünnter Farbe und Brayer hervorheben. Marple70 hat damit auf ihrem Layout das Relief der Steine mit verschiedenen Distress Inks gut herausgearbeitet. Und Ute hat hierfür eine kleine bebilderte Anleitung parat. Wer's noch rustikaler mag, kann die erhabenen Stellen nach dem Embossen wie Bouveline mit Feile oder Sandpapier bearbeiten.
Man kann jedoch nicht nur nach dem Prägen das Motiv betonen: Tolle Effekte erzielt man auch, wenn eine Innenseite des Embossing-Folders vor dem Prägen mit dem Stempelkissen oder einem Brayer flächig eingefärbt wird. Anschließend einfach das Papier vorsichtig in den Embossing Folder legen und wie gewohnt mit der Maschine prägen. scrapkat setzt den Embossing-Folder auf ihrem Layout sogar "nur" als Stempel ein. Für die Scrapperinnen unter euch, die es lieber fein und akurat mögen: Es gibt auch aufeinander abgestimmte Sets von Stempeln und Embossing-Foldern, z.B. von Hero Arts. casi hat zu Weihnachten ein paar schöne Karten damit gewerkelt.
Mit Embossingfoldern zu prägen, macht unheimlich Spaß. Aber Achtung: Hat man einmal damit angefangen, will man am liebsten gar nicht mehr damit aufhören und kaum ein Schnipsel, Grungeboard oder Tüte (wie bei fetzi) ist vor den kleinen Plasteteilchen sicher...
Es gibt soo viele schöne Prägeschablonen. Hier findet ihr im Shop neue und alte von Tim Holtz, Lifestyle Crafts & Co. Und jetzt: Ran an die Embossing-Folder, fertig, loooos.
Montag, Mai 13, 2013
Mixed Media Montag - Das schönste Poesiealbum der Welt
Ein paar Mal im Jahr treffen wir uns als Design Team für ein Wochenende zum Scrappen, Reden, Lachen, Musik hören... Diese Wochenenden sind jedes Mal wunderschön und denkwürdig und jeder Erinnerung wert. Als wir uns beim letzten Mal trafen, waren viele von uns im Mixen und Matschen Fieber. So bat ich alle, mir eine Art Journal Seite zu gestalten.
Herausgekommen ist das schönste Poesiealbum der Welt. (Rührungstränen, die vergieße ich immer, wenn ich mir mein Buch anschaue...) Jede Seite ist so einzigartig, zeigt so sehr die Handschrift ihres Künstlers, dass ich die meisten Seiten blind hätte zuordnen können.
Haltet euch fest. Jetzt gibts den Inspirations Overflow!
Das Cover habe ich euch ja schon in einem früheren Mixed Media Montag-Beitrag gezeigt...
Schon neugierig?
Dann gehts jetzt los....
Von Irma (Marple70):
von Heidi (stamping high D):
Von Dani:
Von Tanja (mathildasmon):
Von Nina (Casi):
Von Nadine (Juice):
Von mir, Britta (Brit):
Von Anke (Bouveline):
Von our best, fucking fabelhaft Svenja:
Von Martina (Frau Pony):
Von Trudi (Frau Hase):
Ist das nicht einfach wunder-, wunderschön?
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